Papilio erithonioides

Papilio erithonioides ist ein endemisch vorkommender Schmetterling der Afrotropis. Die Erstbeschreibung erfolgte 1891 durch Grose-Smith. Mit einer Flügelspannweite von 8 – 10 cm gehört Papilio erithonioides zu den kleinen, exotischen Schwalbenschwänzen. Die Grundfärbung des Schmetterlings ist dunkelbraun bis schwarz, auf der eine hellgelbe Zeichnung zu erkennen ist. Die Hinterflügel tragen keine Schwanzfortsätze, was in der Familie der Papilio Falter unüblich ist.



Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings

Photo © by Thomas Neubauer
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Abgebildet ist das Männchen von Papilio erithonioides. Papilio erithonioides gehört zu den Papilionidae Afrikas.


Beschreibung

Die Vorderflügel des Schmetterlings sind dunkelbraun bis schwarz. Am Rand verläuft eine Reihe kleiner, gelber Flecken. Weiter innen ist eine Reihe großer, breiter, gelber Flecken, die auf den Hinterflügeln als Binde fortgeführt werden, zu sehen. Am Vorderrand der Flügel sind noch einige gelbe Flecken eingelagert. Die Region rund um den Körper ist zart mit gelben Schuppen bestäubt.
Die Unterseite von Papilio erithonioides gleicht der Oberseite weitgehend, ist aber in einem dunklen Braun gehalten. Alle gelben Zeichnungen sind deutlicher ausgeprägt, sodass nun auch direkt am Rand eine Reihe gelber Flecken sichtbar wird, die auf der Oberseite nicht der Rede wert ist. In der körpernahen Region ist die gelbe Bestäubung gegen gelbe Längsstreifen eingetauscht.

Die Hinterflügel von Papilio erithonioides sind ebenfalls dunkelbraun bis schwarz, stark gewellt und haben keinen Schwanzfortsatz. Direkt am Rand verläuft eine Reihe, sehr kleiner, gelber Flecken. Etwas weiter innen folgt eine Reihe gelber Bogenflecken. Der schwarze Bereich in der Mitte der Flügel ist mit einem Hauch an gelben Schuppen bestäubt. Eine kräftige, gelbe Binde quert den Flügel und umschließt ein großes, rundes, schwarz umrandetes Auge, das mit brauner und blauer Farbe gefüllt ist. Die Region nahe dem Körper ist wieder mit gelben Schuppen bestäubt. Auf der Innenseite ist ein Augenfleck in blauer, schwarzer und roter Färbung zu sehen.
Die Unterseite ist in Dunkelbraun gehalten. Alle gelben Zeichnungen der Oberseite sind auch hier, verstärkt anzutreffen. Die Flügelmitte wird nun zur Gänze von schwarzen Flecken mit braun und blau gefärbtem Rand vereinnahmt. Im Bereich um den Körper treten wieder die gelben Striche auf. Auf der Innenseite ist ein Augenfleck in blauer, schwarzer und roter Färbung zu sehen.

Der Körper des Schmetterlings ist schwarzgelb längsgestreift.

Geschlechtsunterschiede: Keine Unterschiede, beide Geschlechter tragen die gleiche Flügelzeichnung.


Verbreitung

Der exotische Schwalbenschwanz, Papilio erithonioides ist in der afrotropischen Faunenregion beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet ist auf Madagaskar beschränkt.


Diese Weltkarte zeigt die zoogeographischen Zonen, in denen die jeweilige Spezies beheimatet ist.

Futterpflanzen

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Allgemeines

Die Erstbeschreibung des Schmetterlings erfolgte 1891 durch Grose-Smith.
Es sind keine Unterarten bekannt.

In Afrika gibt es noch eine Reihe anderer, sehr ähnlicher Schmetterlinge, deren Verbreitungsgebiet sich auch überschneidet.

Schutzbestimmungen

Ähnliche bzw. nah verwandte Schmetterlinge

Papilio demodocus Esper 1798 (Citrus butterfly, Orange Dog, Christmas Butterfly)

Papilio demoleus Linnaeus 1758  (Citrus Schwalbenschwanz, Lime Butterfly) INDO-AUSTRALIS

Papilio grosesmithi Rothschild 1926


Wissenschaftlicher Name

Papilio erithonioides Grose-Smith 1891


Andere Namen

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Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum

Zum Stammbaum (Genus: PAPILIO)...


Zoogeographische Zuordnung

Afrotropis (Afrika)

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