Papilio lycophron
Papilio lycophron ist ein kontrastreich gezeichneter Schmetterling der neotropischen Faunenregion. Die Erstbeschreibung erfolgte 1823 durch Hübner. Die Flügelspannweite des Schmetterlings beträgt 8 – 10 cm. Papilio lycophron zeichnet sich durch eine intensive, gelbe Zeichnung auf dunkelbraunem Hinterflügel aus.
Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings
Abgebildet ist das Männchen von Papilio lycophron. Papilio lycophron gehört zu den Papilionidae Südamerikas.
Beschreibung
Die Vorderflügel des Schmetterlings tragen eine dunkelbraune Grundfarbe. Eine breite, intensiv gelbe Binde quert in Längsrichtung den gesamten Flügel. In der Spitzenregion zerfällt die Binde in einzelne Flecken. Am äußeren Rand ist eine Reihe kleiner, gelber Flecken angedeutet.
Die Unterseite von Papilio lycophron ist von dunkelbrauner Grundfarbe. Die gelbe Binde der Oberseite ist auch hier zu sehen. Im braunen Bereich an der Vorderkante sind nun vier dünne, gelbe Striche zu sehen. Die Fleckenreihe am äußeren Rand ist wesentlich deutlicher ausgeprägt.
Die Hinterflügel von Papilio lycophron ist von dunkelbrauner Grundfarbe, sind am Rand gewellt und tragen Schwanzfortsätze. Nahe dem Körper ist ein großer, gelber Bereich vorhanden, der als Fortführung der Binde der Vorderflügel zu sehen ist. Am Rand entlang verläuft eine Reihe deutlicher und schön ausgebildeter gelber Bogenflecken. Auf der Innenseite ist ein Augenfleck in blau, schwarz und rot zu sehen.
Die Unterseite der Hinterflügel ist grundsätzlich dunkelbraun gefärbt. Alle gelben Zeichnungen der Oberseite sind auch hier vorhanden und durchwegs stärker ausgebildet. Innerhalb der gelben Bogenflecken ziehen sich noch zwei weitere Bogenfleckenreihen über den Flügel. Eine in blau und die andere Reihe in rot.
Der Körper des Schmetterlings ist gelb, wobei der Torso schwarz gefärbt ist.
Geschlechtsunterschiede: Das Weibchen besitzt keine gelbe Binde auf den Flügeln. Dafür sind auf der Oberseite der Hinterflügel alle Fleckenreihen der Unterseite zu sehen.
Makro - Aufnahmen
Hier sind noch einige Makro - Aufnahmen von Papilio lycophron zu sehen.
Verbreitung
Papilio lycophron ist zoogeographisch gesehen in der neotropischen Zone beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko über die Andenstaaten Peru und Bolivien bis in den Süden Argentiniens.
Futterpflanzen
Citrus Gewächse
Allgemeines
Die Erstbeschreibung des Schmetterlings erfolgte 1823 durch Hübner. Von Papilio lycophron ist keine Unterart bekannt.
Die Raupe lebt an Citrus Gewächsen
Als Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem sehr ähnlichen aber deutlich größeren Papilio thoas kann die rote Farbe im Augenfleck der Oberseite der Hinterflügel, sowie die rote Fleckenreihe auf deren Unterseite genannt werden.
Schutzbestimmungen
- CITES: (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora):
-kein Eintrag- (Stand: 23.06.2005) - EU Verordnung zur Handelsregelung mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten:
-kein Eintrag- (Stand: 19.08.2005) - IUCN Rote Liste bedrohter Arten:
-kein Eintrag- (Stand: 2004)
Ähnliche bzw. nah verwandte Schmetterlinge
Papilio thoas Linnaeus 1771 (Königs Schwalbenschwanz, Machaon de roi,Thoas Swallowtail) NEOTROPIS
Wissenschaftlicher Name
Papilio lycophron Hübner 1823
Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum
- Reich: ANIMALIA
- Stamm: ARTHROPODA
- Klasse: INSECTA
- Ordnung: LEPIDOPTERA
- Unterordnung: DITRYSIA
- Überfamilie: PAPILIONOIDAE
- Familie: PAPILIONIDAE
- Unterfamilie: PAPILIONINAE
- Tribus: PAPILIONINI
- Gattung: PAPILIO
- Art-Epipheton: LYCOPHRON
Zum Stammbaum (Genus: PAPILIO)...
Zoogeographische Zuordnung
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