Papilio lycophron

Papilio lycophron ist ein kontrastreich gezeichneter Schmetterling der neotropischen Faunenregion. Die Erstbeschreibung erfolgte 1823 durch Hübner. Die Flügelspannweite des Schmetterlings beträgt 8 – 10 cm. Papilio lycophron zeichnet sich durch eine intensive, gelbe Zeichnung auf dunkelbraunem Hinterflügel aus.

 

 

Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings

Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer

Abgebildet ist das Männchen von Papilio lycophron. Papilio lycophron gehört zu den Papilionidae Südamerikas.

Beschreibung

Die Vorderflügel des Schmetterlings tragen eine dunkelbraune Grundfarbe. Eine breite, intensiv gelbe Binde quert in Längsrichtung den gesamten Flügel. In der Spitzenregion zerfällt die Binde in einzelne Flecken. Am äußeren Rand ist eine Reihe kleiner, gelber Flecken angedeutet.
Die Unterseite von Papilio lycophron ist von dunkelbrauner Grundfarbe. Die gelbe Binde der Oberseite ist auch hier zu sehen. Im braunen Bereich an der Vorderkante sind nun vier dünne, gelbe Striche zu sehen. Die Fleckenreihe am äußeren Rand ist wesentlich deutlicher ausgeprägt.

Die Hinterflügel von Papilio lycophron ist von dunkelbrauner Grundfarbe, sind am Rand gewellt und tragen Schwanzfortsätze. Nahe dem Körper ist ein großer, gelber Bereich vorhanden, der als Fortführung der Binde der Vorderflügel zu sehen ist. Am Rand entlang verläuft eine Reihe deutlicher und schön ausgebildeter gelber Bogenflecken. Auf der Innenseite ist ein Augenfleck in blau, schwarz und rot zu sehen.
Die Unterseite der Hinterflügel ist grundsätzlich dunkelbraun gefärbt. Alle gelben Zeichnungen der Oberseite sind auch hier vorhanden und durchwegs stärker ausgebildet. Innerhalb der gelben Bogenflecken ziehen sich noch zwei weitere Bogenfleckenreihen über den Flügel. Eine in blau und die andere Reihe in rot.

Der Körper des Schmetterlings ist gelb, wobei der Torso schwarz gefärbt ist.

Geschlechtsunterschiede: Das Weibchen besitzt keine gelbe Binde auf den Flügeln. Dafür sind auf der Oberseite der Hinterflügel alle Fleckenreihen der Unterseite zu sehen.

Makro - Aufnahmen

Hier sind noch einige Makro - Aufnahmen von Papilio lycophron zu sehen.

Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Oberseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Oberseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Oberseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Unterseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Unterseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 26.08.2006, Makroaufnahme Papilio lycophron (Unterseite)

Verbreitung

Papilio lycophron ist zoogeographisch gesehen in der neotropischen Zone beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko über die Andenstaaten Peru und Bolivien bis in den Süden Argentiniens.

Diese Weltkarte zeigt die zoogeographischen Zonen, in denen die jeweilige Spezies beheimatet ist.

Futterpflanzen

Citrus Gewächse

Allgemeines

Die Erstbeschreibung des Schmetterlings erfolgte 1823 durch Hübner. Von Papilio lycophron ist keine Unterart bekannt.
Die Raupe lebt an Citrus Gewächsen

Als Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem sehr ähnlichen aber deutlich größeren Papilio thoas kann die rote Farbe im Augenfleck der Oberseite der Hinterflügel, sowie die rote Fleckenreihe auf deren Unterseite genannt werden.

Schutzbestimmungen

Ähnliche bzw. nah verwandte Schmetterlinge

Papilio thoas Linnaeus 1771 (Königs Schwalbenschwanz, Machaon de roi,Thoas Swallowtail) NEOTROPIS

Wissenschaftlicher Name

Papilio lycophron Hübner 1823

Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum

Zum Stammbaum (Genus: PAPILIO)...

Zoogeographische Zuordnung

Neotropis (Südamerika)

 

Zurück zum Anfang

Zurück zur Familie Papilionidae / Ritterfalter der NEOTROPIS

 

Ads / Werbung:

Partner von
Notebookcheck.com - unabhängige Notebook Tests & News